Die Heiratsschwindlerin

Die Heiratsschwindlerin - Sophie Kinsella Das Buch hat mir meine Mutter ans Herz gelegt und ich war nicht enttäuscht.

Zur Schriftstellerin : Sie hat einen schöne Schreibart, flüssig und es wurde nichts ausgeschmückt. Die Seiten waren Ruckzuck gelesen . Sie gehört für mich zu den Autorinnen die eben nicht irgendwas dazu dichten muss um das Buch spannend zu halten.

zu den Charakteren: Milly war mich sehr sympathisch mit ihrer Art, Sie war zwar ziemlich Schüchtern, hat sich eigentlich alles gefallen lassen, hat sich aber in dem Buch Bombastisch entwickelt

Simon, Millys verlobt. Er stand immer im Schatten des Berühmten Vaters und hasst ihn von ganzen Herzen, auch im Buch finden die Beiden, trotz ihrer Sturheit langsam zusammen.

Olivia und James, die Mutter und Vater von Milly hat nur noch den Kopf für die Hochzeit und vergisst alles drum herum auch ihren Mann James und irgendwann merkt auch sie das was nicht stimmt.

Isobel, die Schwester von Milly und vorzeige Tochter , eben eine Karrierefrau, nur fühlt sie sich total Fehl am Platz und trägt ein Geheimnis mit sich herum.

Die Geschichte. Milly will Heiraten, ihren Traummann Simon, alles läuft, die Vorbereitungen sind auf Hochtouren und dann passiert es, es kommt raus das Sie noch Verheiratet ist eine Geschichte als sie 18 Jahre war. Alle sind entsetzt wie konnte sie nur und in den Augen ihrer Mutter ein Fiasko, aber Milly findet das gar nicht den Sie hat doch damals einen Grund gehabt.
Sie half einem Schwulen Pärchen Allen und Rupert damit Allen in England bleiben durfte haben er und Milly geheiratet. Dann sind die beiden Männer aus Milly leben verschwunden, das ganze kommt erst nach 10 Jahren heraus.
Rupert ist verheiratet mit einer Frau, hat sein Schwulen da sein verdrängt und Allen aus den Kopf gestrichen.

Für mich ein tolles Buch.
Sophia Kinsella hat alles im Buch rein gebracht, eine schöne Liebesgeschichte, Familiendramen usw, aber was mir sehr nage ging im Buch waren Allen und Rupert.
Rupert hat eine streng gläubige Frau geheiratet und als sie von seiner Vergangenheit erfährt will sie es 'wegbeten' und zum Arzt schicken vielleicht gibt es dagegen eine Pille. O.o
Rupert lernt nach 10 Jahren erst sich seiner Selbst zu öffnen und mal klar zu sehen.
Was erschreckend war das die Autorin das Homosexuelle Thema doch von der Tabu Seite zeigte wo ich selber dachte 'Das gibt es SO sicher noch' und ich hatte eine Gänsehaut.

Einfach das Buch lesen es ist toll, in jeder Hinsicht !!!!